Mitten in den Sommerferien, während der Bühler Mobilitätswoche, haben wir einen ganz besonderen Tag erlebt: einen Graffiti-Workshop zum Thema Meinungsfreiheit und Jugendbeteiligung, gemeinsam mit 28 Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren aus fünf europäischen Ländern und der Republik Moldau.
Organisiert hat das Ganze Ludmilla Feth, zuständig für Städtepartnerschaften und Generationenarbeit bei der Stadt Bühl. Die Jugendlichen waren im Rahmen eines internationalen Jugendpartizipationsprojekts zu Gast in Bühl – eine Woche lang ging es um Demokratie, europäische Werte und die Frage, wie sich junge Menschen vor Ort und auf europäischer Ebene einbringen können.
Der Workshop fand an der Skater-Halle in Bühl statt, mitten im Landkreis Rastatt. Chris war für die Umsetzung vor Ort dabei. Los ging’s vormittags mit Theorie: ein Vortrag auf Englisch zu Graffiti als Ausdrucksform, damit alle Teilnehmenden gut folgen konnten, dazu eine Skizzenübung. Danach wurde es praktisch – an der Seitenwand der Halle, die regelmäßig zum Üben genutzt wird, ging es in zwei Gruppen und zwei Zeitslots an die freie Dosenübung. Kein einfacher Untergrund, das Wellblech gibt ordentlich Widerstand, aber genau richtig, um sich an der Dose auszuprobieren.
Zum Abschluss hat die ganze Gruppe gemeinsam einen großen Schriftzug gemalt: „YOUTH TOGETHER 2026″. . Am Ende stand ein Wandbild, das genau das zeigt, worum es in der Woche ging: viele Stimmen, ein gemeinsames Bild.
Für uns war es ein Tag voller Energie – 28 junge Menschen aus so vielen verschiedenen Ländern, die über Sprachgrenzen hinweg gemeinsam an einer Wand gearbeitet haben. Genau für solche Momente machen wir das, was wir machen.