Patrick war in diesem Jahr zum dritten Mal mit einem Schulprojekt-Workshop an der Auschule in Stuttgart-Untertürkheim. Die Auschule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit Förderschwerpunkt Lernen und nimmt am Startchancen-Programm des Landes Baden-Württemberg teil.
Zusammen mit Tabea vom Schulverwaltungsamt haben wir im Vorfeld die Eckdaten geklärt: Im Foyer der Schule wartete eine in die Jahre gekommene Holztafel mit den Maßen 2,10 mal 4,48 Meter auf ein neues Motiv. Bisher zierte sie ein Pappbild mit der Aufschrift „Traumschule“.
In der Projektwoche vom 4. bis 7. Mai haben wir jeden Vormittag von 8:45 bis 12:25 Uhr mit drei Mädchen aus Klasse 9 gearbeitet. Alle drei sind künstlerisch sehr interessiert und haben mit viel Elan mitgemacht.
Zuerst haben wir gemeinsam die Fläche abgedeckt und die große Holztafel grundiert. Danach ging es an den Schriftzug: „AUSCHULE“ in kräftigem Weiß, umrahmt von Blitzen, Sternen und einem Herz, dazu der Zusatz „UNTERTÜRKHEIM 2026″ in Gelb und Türkis. Parallel haben wir die vom Schreiner angefertigten Holzwürfel in fünf verschiedenen Größen erst farbig lackiert und danach mit witzigen Grimassen besprüht – wütend, staunend, breit grinsend, jeder Würfel bekam sein eigenes Gesicht.
Am Ende stand ein frisches, buntes Foyer, das die Schule jetzt schon von Weitem zeigt. Für uns war es wieder ein schöner Beweis dafür, wie viel Kreativität in so einer Projektwoche steckt – und wie gerne wir jedes Jahr an die Auschule zurückkehren.